Katzensicheres Fliegengitter
Warum normale Gitter bei Katzen nachgeben
Ein Standardgewebe ist dafür gemacht, Insekten fernzuhalten, nicht dafür, Gewicht auszuhalten. Eine Katze, die sich am Gitter hochzieht oder sich mit dem ganzen Körper dagegen lehnt, zieht das Gewebe aus dem Rahmen oder reißt es ein. Beides passiert selten beim ersten Mal, sondern nach und nach.
Katzen sind dabei unterschiedlich. Manche kratzen nur, andere drücken sich mit vollem Gewicht dagegen. Es lohnt sich, ehrlich einzuschätzen, was Ihre Katze tatsächlich tut, bevor Sie sich für ein Gewebe entscheiden.
Was haustierfestes Gewebe anders macht
Das haustierfeste Gewebe ist ein schweres Polyestergewebe in 10 x 16 statt des feinen Standardgewebes. Es ist deutlich reißfester und hält Krallen stand, ohne dass sie sich darin verfangen. Sie sehen den Unterschied auch: das Gewebe ist gröber und etwas dunkler.
Dafür geht etwas Sicht und etwas Luftdurchlass verloren. Das ist der Tausch, den man macht, und er lohnt sich genau dann, wenn eine Katze am Fenster arbeitet.
Befestigung: Magnet oder Klett
Beide Varianten funktionieren mit haustierfestem Gewebe. Der Magnetrahmen lässt sich in einem Stück abnehmen, was praktisch ist, wenn Sie das Fenster oft ganz öffnen. Die Klettvariante sitzt flacher und gibt bei seitlichem Druck weniger nach, was bei einer kräftigen Katze der ruhigere Aufbau ist.
Wichtig ist in beiden Fällen der Untergrund. Der Rahmen muss sauber und trocken sein, sonst löst sich der Streifen genau dann, wenn die Katze dagegen drückt.
Wenn nur das Gewebe hin ist
Rahmen halten länger als Gewebe. Wenn Ihr Rahmen noch in Ordnung ist und nur das Netz gerissen ist, brauchen Sie kein neues Gitter, sondern Ersatzgewebe als Zuschnitt. Das ist der günstigere und der langlebigere Weg.